PM: Für weniger Unfälle auf dem Schulweg

Dagmar Föst-Reich (FDP) konnte sich im Bezirksausschuss erfolgreich mit ihrer Forderung nach einer Verkehrsinsel auf der Dietlindenstraße durchsetzen.

Die Kreuzung Dietlindenstraße-Kunigundenstraße treibt Anwohner und Kommunalpolitiker schon einige Jahre um. Einer der Hauptgründe dafür: die viel zu hohen Geschwindigkeiten mit denen manche Raser auf der Dietlindenstraße unterwegs sind. Laut Polizeiangaben beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit in der Fünfzigerzone circa 60-70 km/h. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der Sprengel-Grundschule an der Haimhauserstraße stellt dies eine besondere Gefahr beim Überqueren der Straße dar. Aber auch Senioren müssen für mehr Sicherheit weite Wege auf sich nehmen, um aus dem Wohnviertel nördlich der Dietlindenstraße zu den südlich gelegenen Geschäften, Lokalen etc. zu gelangen.

Der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann möchte diesen Missstand möglichst schnell beheben und hat deshalb einen Antrag von Dagmar Föst-Reich (FDP) mit breiter Mehrheit angenommen. In dem Antrag wird eine Verkehrsinsel auf Höhe Kunigundenstraße gefordert. Die Kommunalpolitikerin Föst-Reich verfolgt damit hauptsächlich zwei Ziele: „Zum einen wollen wir es Passanten erleichtern die Straße zu überqueren. Zum anderen erreichen wir durch die optische Barrierewirkung, dass Autofahrer ihre Geschwindigkeit drosseln.“ Als langfristiges Ziel bleibt auch weiterhin eine Ampel im Gespräch, doch ist diese aus Kostengründen nicht zeitnah realisierbar.

Der Bezirksausschuss hat sich außerdem für die Anpflanzung zweier Bäume auf der Verkehrsinsel ausgesprochen und erhofft sich eine baldige Zustimmung und Realisierung des Projekts durch die zuständigen Behörden der Stadt.


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